Alle Artikel in der Kategorie “Projekte

Laufende und abgeschlossene Projekte sowie Wettbewerbsbeiträge von Jürgen Groener, Architekt aus Sistrans bei Innsbruck

Stadthaus, Innsbruck (A)

Neubau eines Stadthauses in der Höttinger Gasse 37 in Innsbruck (A)
Auslober: Espada Invest GmbH, Innsbruck (A)
Status: einstufiger, geladener anonymer Realisierungswettbewerb, abgeschlossen 7-2019

Konsulent Haustechnik: Klimatherm GmbH, Zirl (A)
Mitarbeit Modellbau: Lorenz Pammer, Bsc.

Grundstücksgröße: 1.033 m²
Netto-Grundfläche: ca. 900 m²

 

Bahnhof, Mayrhofen (A)

Neubau eines Bahnhofes in Mayrhofen (A)
Auslober: Zillertaler Verkehrbetriebe AG, Jenbach (A)
Status: einstufiger, offener, EU-weiter Wettbewerb, abgeschlossen 1-2019

Mitarbeit: Lorenz Pammer, Bsc.

Grundstücksgröße: ca. 18.491 m²
Netto-Grundfläche: ca. 3.300 m²

Städtebau durch Verkehrsplanung
Eine Vielzahl an funktionalen Rahmenbedingungen bei gleichzeitig sehr beengten Raumverhältnissen, hat uns dazu veranlasst, die Strategie „Städtebau durch Verkehrsplanung“ zu verfolgen. Dazu optimierten wir in enger Zusammenarbeit mit einem Verkehrsplaner einige „kleinere“, aber in der Gesamtbetrachtung entscheidende Bereiche am Planungsareal, die letztendlich zum vorliegenden Projekt führten.

Passage durchs Gebäude
Entscheidend für die Platzierung der Gebäude schien uns die Entstehung eines neuen Zentrums am Areal. Wir verschoben dazu das Bahnhofsgebäude Richtung Süden – den Platz, der durch die Komprimierung des Busbahnhofs freigespielt wurde – und rückten die Betriebsleitstelle gleichzeitig von der Bahnhofshalle ab. Zwischen Bahnhofshalle und Bahnhofsgebäude legten wir das neue, eingeschossige Kundencenter, das nun direkt und über die volle Länge an die Bahnhofshalle angeschlossen ist. Das Kundencenter funktioniert dabei als eine Art Passage – eine innenliegende Fußgängerstraße – und bewirkt die innere und äußere Gliederung des Bahnhofskomplexes.

Doppelte Mitte
Auf mehreren Ebenen besitzt das Projekt eine doppelte Mitte. Stadträumlich betrachtet präsentiert sich das Bahnhofsgebäude als markanter, schwebender Riegel mit Uhr und verleihen dem Ort damit einen erkennbaren und angemessenen Ausdruck. Gleichzeitig entsteht auf Gebäudeebene durch die eingeschossige Kundenzone zwischen Bürotrakt und Bahnhofshalle eine klar definierte Eingangssituation.
Aus der Platzierung des Kundencenters ergeben sich zwei Vorplätze was die Janusköpfigkeit des Ortes unterstreicht. Nordseitig wird eine großzügige, offen gestaltete Fläche vorgeschlagen, die mit Baum, Brunnen, Sitzmöglichkeiten und E-Fahrradabstellplätzen zum Verweilen einlädt, während auf der Südseite im dichten Gefüge von Busbahnhof, Fahrradständern und Unterflurtrasse ein deutlich urbanes Erscheinungsbild herrscht.

Landhaus im Pillerseetal (A)

Neubau eines Wohnhauses im Pillerseetal (A)
Auftraggeber: i-sistem GmbH
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.OA 2014: LPH 1-2
Status: Projektentwicklung, abgeschlossen 02-2019

Grundstücksgröße: ca. 550 m²
Netto-Grundfläche: ca. 265 m²

Der Investor hat leider gemeint: die Anderen würden lieber jodeln…

1984 drehte der Deutsch Filmemacher Dieter Wieland in Bayern diesbezüglich die treffende Dokumentation Bauen und Bewahren – Der Jodlerstil, die es hier im Bayerischen Rundfunk online zum anschauen gibt.

Drei Häuser, Söll (A)

Drei Appartementhäuser in Söll (A)
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.PE 2014: LPH 2, 6
Status: Bebauungsstudie

Weitere Informationen folgen

Wohnbau, Bärnbach (A)

Neubau eines gemeinnützigen Wohnbaus mit 149 Wohnungen in Bärnbach (A)
Auslober: GSL Gemeinnütziger Bauvereinigung GmbH, Graz (A)
Status: zweistufiger, österreichweit offener Wettbewerb, abgeschlossen 8-2017

Beratung Modellbau: Hannes Windisch

Grundstücksgröße: ca. 9.800 m²
Netto-Grundfläche: ca. 9.985 m²

Wir fanden unsere Inspiration für das Projekt in den für dieses Gebiet typischen Laubengang-Wohnhäusern und in den dichten Arbeitervierteln aus den 1920er Jahren in den Niederlanden, wie z.B. in Spangen in Rotterdam von Architekt Michiel Brinkman. Wir wollten bewusst keine „Solitäre auf die Wiese streuen“, sondern eine heterogene, aber unaufgeregte Mischung aus haken-, riegel- und punktförmigen Baukörpern so auf dem Grundstück platzieren, dass eine Synthese zwischen städtischem, mehrgeschoßigen Wohnbau und Gartenstadt entstehen soll.

Ziel war es, durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einer Einbindung in die (Siedlungs)Gemeinschaft und dem Schutz des Privaten, eine wohnliche Stimmung zu schaffen.

Haus M., Sistrans (A)

Umbau eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 2, 3, 5, 6
Status: Ausführung, abgeschlossen 12-2017; Entwurf, abgeschlossen 01-2018

Grundstücksgröße: ca. 670 m²
Netto-Grundfläche: ca. 130 m²Bearbeite die Übersetzung in NL

“Ein Zimmer für Vier, bitteschön!”

Footballzentrum Tivoli, Innsbruck (A)

Neubau eines american Footballzentrums in Innsbruck (A)
Auftraggeber: IIG – Innsbrucker Immobilien Gesellschaft GmbH & Co KG
Status: geladener Wettbewerb, 2.Runde, abgeschlossen 2-2017

Grundstücksgröße: ca. 9900 m²
Netto-Grundfläche: ca. 1085 m²

Statik: Ingenieure Patscheider & Partner GmbH, Schwaz (A) – DI Philip Bittner
Mitarbeit Modellbau: Fablab Werkstaette Wattens

Ausgangssituation
Die derzeitige Situation ist geprägt von einer Vielzahl an bindenden funktionalen Notwendigkeiten. An diesem Durchzugsort, dominiert von Verkehr und Infrastruktur, nicht nur ein rein funktionales Gebäude sondern auch einen räumlich gefassten Platz schaffen zu wollen, bildet das oberste Ziel für das neue Football Zentrum am Tivoli.

Räumliche Einfügung
Die Grundidee dafür bildet ein großes Dach, unter dem sämtliche Funktionen ihren logischen Platz finden und das versucht, die Gefahr eines “kalten Rückens” zum Wiesenweg zu verhindern.
Das Gebäude präsentiert sich als langgestreckter, schmaler Pavillon. Etwas widerspenstig – selbst fast wie ein Stück Infrastruktur – hat es in einem sehr beengten Gefüge seinen Platz eingenommen.
Für die Dachkonstruktion wurde bewusst eine mächtige und unverkennbare Struktur gewählt, um sich im rauen Umfeld von Autobahn und Zubringerverkehr behaupten zu können.

Haus K., Schwaz (A)

Neubau eines Wohnhauses in Schwaz (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1, 2
Status: Vorentwurf, abgeschlossen 2-2017

Grundstücksgröße: ca. 430 m²
Netto-Grundfläche: ca. 135 m²

Wir wurden von einem jungen befreundeten Bauherrn gefragt, ein Entwurf für sein neues Zuhause in der Silberstadt Schwaz zu machen.
Die zu bebauende Parzelle liegt in Ortsrandlage mit schönem Ausblick über landwirtschafliche Felder und weist in nordöstliche Richtung ein erhebliches Gefälle von knapp 4 Meter auf.
In Anlehnung am sogenannten Raumplan, eine Idee des Wiener Architekten Adolf Loos (1870-1933), wurde ein Konzept entwickelt dass Räume auf verschiedene Niveaus und mit unterschiedlichen Höhen vorsieht. Dadurch war es möglich, das gewünschte Raumprogramm unter Einhaltung der baurechtlichen Rahmenbedingungen auf dem Grundstück unterzubringen.
Durch die räumlichen Nähe der umliegenden Bebauung spürten wir eine gewisse “Enge” am Bauplatz. Aus diesem Grund wanderten die Funktionen Wohnen, Essen und Kochen in das Obergeschoss, wo das Garagendach als großzügige Terrassenfläche benutzt wird.

Haus A., Vomp (A)

Um- und Zubau eines Wohnhauses in Vomp (A)
Auftraggeber: Privat, Projekt gemeinsam mit Süleyman Karakaya
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-4
Status: Vorentwurf – Entwurf, abgeschlossen 10-2016

Grundstücksgröße: ca. 370 m²
Netto-Grundfläche: ca. 120 m²

Ein zehn Jahre altes Fertigteilhaus entspricht nicht mehr den Anforderungen einer vierköpfigen Familie. Neben einer Erweiterung der Hobbyflächen auf Straßenniveau -Vater und Sohn sind engagierte Autobastler- wurde eine Aufstockung für den erhöhten Raumbedarf entworfen.
Ein weit ausladendes “Fernrohr” blickt über die in unmittelbarer Nähe des Hauses gelegene Lärmschutzwand der Inntalautobahn nach Süden hinweg in die Zillertaler- und Tuxer Alpen sowie in Richtung der türkischen Heimat. Die Aufstockung ist als Holzbau mit einer Außenhülle aus Metall gedacht.

Haus L., Sistrans (A)

Erweiterung eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat, im Auftrag von Architektin Niki Ezra Petersen
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-2
Status: Vorentwurf, abgeschlossen 6-2015

Grundstücksgröße: ca. 700 m²
Netto-Grundfläche: ca. 30 m²

Ein einfaches Haus wurde in den 1980er Jahren unglücklich in einer Art “Tiroler Stil” umgebaut. Es entstand eine Vielzahl an “Zimmerchen,” die durch kleine Fensterflächen und dunkle Terracottaböden nur wenig räumliche Qualitäten aufweisen.
Die Bauherrschaft wünschte sich im Erdgeschoss nun “endlich Mal einen hellen und sonnigen Raum” zum Lesen, zum Reden oder einfach “nur” zum Sitzen.
Ein “schnittiger” Baukörper, der sensibel auf den örtlichen Gegebenheiten reagiert, versucht diesen Wunsch gerecht zu werden.
Große, gezielt gesetzte Öffnungen ermöglichen ganztäglich das Eintreten von und Leben mit der Sonne und richten den Blick auf einen alten Baumbestand am Grundstück und in das Tiroler Oberland auf Hohe Munde & co.
Böden, Wände, Decken und Fenster sind aus hellem Holz konzipiert, während Außen mit einer Oberfläche aus grobem Putz an den Bestand weitergebaut wird.

Haus P., Sistrans (A)

Neubau eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-3
Status: Entwurf, abgeschlossen 2-2016

Grundstücksgröße: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche: ca. 140 m²

Ein ganz normales Haus sollte es werden…
Von Außen unauffällig und unscheinbar, wurde das Haus von innen aus entwickelt.
Durch die leichte Hanglage des Grundstücks wurden die nach oben hin intimer werdende Raumzonen um jeweils ein halbes Geschoß versetzt. Es entstand eine sehr kompakte Bauform, die durch die Platzierung des zentralen Treppenhauses Gang- und Erschließungsflächen nahezu überflüssig macht.
Das Haus ist gedacht als verputzer einschaliger Mauerwerksbau mit Ziegeldach. Holzfenster und Fensterläden betonen einerseits die von der Bauherrin gewünschte Normalität, irritieren andererseits bei genauerer Betrachtung durch ihre Lage und Große in der Fassadenfläche.
Der Baukörper wurde platzsparend am nordöstlichen Eck des Grundstückes gelegt um eine eventuelle spätere Grundstücksteilung und die Errichtung von einem weiteren Haus zu ermöglichen.

Mehrfamilienhaus, Innsbruck (A)

Erweiterung eines Mehrfamilienhauses in Innsbruck (A)
Auftraggaber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.PE 2014: LPH 2, 4, 6
Status: Studie, abgeschlossen 12-2014

Grundstücksgröße: ca. 300 m²
Netto-Grundfläche: ca. 90 m²

Dieses zentral gelegene Mehrfamilienhaus liegt an einer stark befahrenen Straße in Innsbruck. Rückseitig befindet sich im Gegensatz dazu eine wahre, großteils unbenutzte Ruhe-Oase mit großartigem Blick auf die Innsbrucker Nordkette.
Hier wird ein großes “Regal” aus Holz vor dem Haus gesetzt. Durch die gewählte Konstruktionsart können große Eingriffe in den Wohnungen vermieden und je nach Bedarf der verschiedenen Wohnungsbesitzer Balkone “eingehängt” werden. Die vorgesehenen Pflanztröge sowie eine Begrünung des Holzgerüstes schaffen einerseits eine intime Atmosphäre auf den Balkons und verstärken andererseits den Bezug zur Natur.

Sieben Wohnungen, Sistrans (A)

Neubau von sieben wohnbaugeförderten Wohnungen in Sistrans (A)
Auftraggeber: GHS Wohnbau, Innsbruck (A)
Status: geladener Wettbewerb, 2.Preis, abgeschlossen 6-2014

Grundstücksgröße Rinnerstraße: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche Rinnerstraße: ca. 350 m²

Grundstücksgröße Perlachweg: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche Perlachweg: ca. 450 m²

Für die gemeinnützige Baugenossenschaft GHS wurden auf zwei Grundstücke in Sistrans insgesamt sieben wohnbaugeförderte Reihenhäuser entworfen. Hohes Augenmerk wurde auf einen schonenden Umgang mit dem Gelände, Erweiterungsmöglichkeiten der Wohnungen und großzügigen, privaten Außenräumen richtung süden und westen gelegt.
Das Konzept zielt auf eine frühe Einbindung der zukünftigen Bewohner. Für jedes Haus wurde eine eigene Grundrissfiguration geplant; die Weiterentwicklung würde von Anfang an in enger Abstimmung mit den zukünftigen Eigentümern erfolgen. In Korngröße und Typologie nehmen die beiden Anlagen Rücksicht auf die unterschiedliche Struktur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Aus Kostengründen wird auf eine Unterkellerung der Häuser verzichtet und auf Zugangsebene entsprechende Abstellflächen vorgeschlagen.
Nachhaltige und einfache Materialisierung in verputzte Ziegelbauweise und Holz.

Haus L., Absam (A)

Umbau eines Wohnhauses aus den 60er Jahren in Absam (A)
Auftraggeber: Privat
Status: Studie, 01-2012

Grundstücksgröße: ca. 400 m²
Netto-Grundfläche: ca. 130 m²

Haus K., Grins (A)

Neubau eines Wohnhauses mit Ferienwohnung in Grins (A)
Auftraggeber: Privat
Status: Studie 4-2011, abgeschlossen

Grundstücksgröße: ca. 700 m²
Netto-Grundfläche: ca. 180 m²