Alle Artikel mit dem Schlagwort “Wohnen

Stadthaus, Innsbruck (A)

Neubau eines Stadthauses in der Höttinger Gasse 37 in Innsbruck (A)
Auslober: Espada Invest GmbH, Innsbruck (A)
Status: einstufiger, geladener anonymer Realisierungswettbewerb, abgeschlossen 7-2019

Konsulent Haustechnik: Klimatherm GmbH, Zirl (A)
Mitarbeit Modellbau: Lorenz Pammer, Bsc.

Grundstücksgröße: 1.033 m²
Netto-Grundfläche: ca. 900 m²

 

Stadthaus, Schwaz (A)

Neubau eines mehrfamilienhauses in Schwaz (A)
Auftraggeber: Schafferer Holzhaus All-in-one GmbH
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.OA 2014: LPH 1-4
Status: geändert ausgeführt 07-2019

Grundstücksgröße: ca. 730 m²
Netto-Grundfläche: ca. 480 m²

Auf der Schwazer „Sonnseite“ wurde ein kleines, feines Stadthaus mit fünf Wohneinheiten geplant.
Das noch unbebaute Grundstück befindet sich in ruhiger und dennoch zentraler Lage und liegt unweit von der nördlichen Innseite und der Schwazer Altstadt. Die Umgebung war ursprünglich geprägt durch eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren. In den letzten Jahren ist hier wie vielerorts eine verstärkte Entwicklung in Richtung Verdichtung spürbar.

Zur Zufahrtsstraße übernimmt der vorgeschlagene Baukörper in Grundfläche und Bauhöhe den Maßstab der umliegenden Bebauung; gartenseitig wurde das Haus im Erdgeschoß bewusst von den an den Grundgrenzen liegenden Nebengebäuden und Garagen der Nachbarn weggedreht. Nach oben hin ist der Baukörper auf dieser Seite zudem abgestuft, wodurch für die Appartements im 1. und 2. Obergeschoss reizvolle, großzügige Terrassenflächen geschaffen werden konnten. Raumhohe Fenster mit französischen Balkonen verleihen dem Gebäude einen gewissen städtischen Flair.

Sämtliche oberirdische, tragende Bauteile werden in Massivholzbauweise errichtet. Das Haus wird mit einer sägerauen, horizontal angebrachten Holzschalung mit Vergrauungslasur versehen. Weiß gestrichene Holzfenster mit Dreifach-Verglasung und einfache, verzinkte Stabgeländer, Spenglerbleche und Dachrinnen komplettieren das äußere Erscheinungsbild. Im Inneren finden sich Treppen und Brüstungen sowie Holzwände und -Decken in Fichte Sichtqualität. Beheizt wird das Haus mittels einer Luftwärmepumpe; die Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine am Dach installierte Photovoltaikanlage.

Haus K., Sistrans (A)

Neubau eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-8
Status: in Ausführung

Grundstücksgröße: ca. 1.100 m²
Netto-Grundfläche: ca. 240 m²

Baumeisterarbeiten: Bauunternehmen Grüner GmbH, Mieming
Zimmererarbeiten: Zimmerei Grüner GmbH, Längenfeld
Trockenbauarbeiten: Eisner Stuck OG, Innsbruck
Estrichlegerarbeiten: Ing. Markus Stock GmbH, Tux
Innen- und Außenputz: Mate & Darko Putz OG, Flaurling
Installationsarbeiten:  Auer Haustechnik & Welness, Fulpmes
Elektrotechnische Installationen: Sock Elektrotechnik GmbH, Jenbach
Fenster- und Außentüren: Freiraum 4 Handels GmbH, Vomperbach
Sonnenschutz: Freiraum 4 Handels GmbH, Vomperbach | Jannach & Picker Sonnenschutz, Vomp
Spengler- und Dachdeckerarbeiten: Spenglerei Hendl, Zirl

Das Grundstück liegt in ruhiger, exponierter Lage in der Gemeinde Sistrans und befindet sich seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Die sich darauf befindende Gebäudestruktur hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem “Reihenhauskonglomerat” aus verschiedenen, individuell gestalteten Wünschen und Sehnsüchten entwickelt. Nun soll das Haus des Großvaters aus den 1950er Jahren -sozusagen der “Kopf” der Anlage- abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Der vorliegende Entwurf versucht einerseits in seiner zurückhaltenden aüßeren Gestaltung ein wenig Ruhe in das heterogene Umfeld zu bringen. Andererseits wird aber durch  Weiterverwendung und Neuinterpretation von “Eigenheiten” aus dem Vorhandenen geschöpft, um damit das Haus im vorhandenen baulichen Umfeld einen selbstbewussten Platz zu geben.
Das Haus wird mittels einer Luftwärmepumpe beheizt; Außenwände ohne zusätzliche Wärmedämmung betonen den nachhaltigen Charakter des Hauses und den umweltbewussten Umgang mit den Ressourcen.

Landhaus im Pillerseetal (A)

Neubau eines Wohnhauses im Pillerseetal (A)
Auftraggeber: i-sistem GmbH
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.OA 2014: LPH 1-2
Status: Projektentwicklung, abgeschlossen 02-2019

Grundstücksgröße: ca. 550 m²
Netto-Grundfläche: ca. 265 m²

Der Investor hat leider gemeint: die Anderen würden lieber jodeln…

1984 drehte der Deutsch Filmemacher Dieter Wieland in Bayern diesbezüglich die treffende Dokumentation Bauen und Bewahren – Der Jodlerstil, die es hier im Bayerischen Rundfunk online zum anschauen gibt.

Wohnung O., Kauns (A)

Umbau einer Ferienwohnung in Kauns (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-8
Status: 2.Phase ausgeführt 07-2018

Netto-Grundfläche: ca. 50 m²

Baumeister- und Trockenbauarbeiten: Hilti & Jehle GmbH, Ried im Oberinntal
Installationsarbeiten: Luzian Bouvier Haustechnik, Zams
Elektrotechnische Installationen: Elektro-Technik Kalsberger, Prutz
Ofenbauarbeiten: Ofenbau Kiechl, Rinn
Malerarbeiten: Maler Manni, Kauns
Bodenlegerarbeiten: Raumausstattung Bruno Mair GmbH, Ried im Oberinntal
Tischlerarbeiten: Martin Koch, Mutters

Foto’s: Toni Schade | sonaar, Innsbruck

Wie gestaltet man eine Wohnung für eine vierköpfige Familie auf knapp über 50m² mit Rückzugsmöglichkeiten für Alle, zwei Schlafzimmern, viel Staufläche und tagsüber ausreichend Platz zum Wohnen – noch dazu in schlecht belichteten, unproportionierten Räumen?

Inspiration für das Projekt kam aus den Niederlanden. Dort entwarf und baute der Architekt Gerrit Rietveld 1924-1925 für Truus Schröder das Rietveld-Schröder Haus. Dem Wunsch nach Flexibilität – nach offenen, einfach von einander zu trennenden Zonen, kam Rietveld entgegen, indem er mit Hilfe von Schiebewänden, Fächern, Klappen, Farben und maßgeschneiderten Möbeln unterschiedlichste Raumkonfigurationen und Atmosphären schuf.

Für den Wohnungsumbau in Kauns in Tirol lag die Schlüsselstelle darin, den Eingang in das bestehende Treppenhaus zu verlegen. Dazu war es notwendig, das Badezimmer in einer Art und Weise um zu gestalten, wie das ein Jahr zuvor im Haus Aifnerspitze bereits erfolgreich umgesetzt worden war. Die Verkleinerung des Badezimmers machte es zudem möglich, den von den Bauherrn gewünschten, permanent abgetrennten Schlafraum für die Eltern zu schaffen. Die Belichtung dieses Raumes erfolgt einerseits über ein neues Fenster in der Haustrennwand und anderseits über ein Oberlicht über der Küche.

Herzstück des Appartements bildet ein südöstlich ausgerichteter, multifunktionaler Raum, der eine Vielzahl von Möglichkeiten und unterschiedliche räumliche Erlebnisse bietet. Für den Boden wurde in allen Räumen ein widerstandsfähiger, grau geölter Dielenboden aus heimischer Esche gewählt. Als Gegensatz dazu wurden sämtliche Tischlereinbauten in hellem Ahorn ausgeführt. Dabei wurden die Schiebetüren zusätzlich weiß geölt – vom Tischler als „geblichener Ahorn“ beschrieben. Als temporäre Trennung zwischen Schlafkoje und Erschließungszone wurden grüne Wollfilzvorhänge gewählt.

Eine Vielzahl an -teilweise versteckten- Staufächern, Nischen, Schubladen und Kästen spielen geschickt auf die Nutzung als Wochenend- und Ferienwohnung ein.

Haus O., Kauns (A)

Umbau eines Ferienhauses in Kauns (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.OA 2014: LPH 1-8
Status: 1.Phase ausgeführt 11-2017

Grundstücksgröße: ca. 300 m²
Netto-Grundfläche: ca. 250 m²

Elektrotechnik: Elektro-Technik Kalsberger, Prutz
Tischlerarbeiten: Martin Koch, Mutters
Foto’s: Lukas Schaller, Wien

Haus “Aifnerspitze” wurde Mitte der 1990er Jahren als Doppelhaushälfte in steiler Hanglage über vier Geschoßen errichtet. Als “letztes Haus” einer Wohnsiedlung thront es wie ein Adlersnest über die Gemeinde Kauns und bietet ein überwältigendes Panorama von den Ötztaler Alpen bis zur Samnaungruppe in der Schweiz.
Im Zuge eines Besitzerwechsels sollten die Innenräume umgestaltet und hauptsächlich für Ferien-zwecke zeitgemäß adaptiert und saniert werden.

Für die bestehenden Naßräume und den neuen Saunabereich wurde ein sorgfältig zusammengestelltes Paket an Materialien geschnürt: Terrazzofliesen für die Böden, graue Keramikfliesen im Spritz-Wasserbereich und unregelmäßig strukturierte Putzflächen in Grau- und Weißtönen wurden hier mit Eichenholz zu einem neuen, harmonischen Ganzen kombiniert.
In Küche und Essbereich wurde auf eine Mischung aus weiß geölter Eiche, mattgrauem Schicht-Stoffplatten und Naturstein gesetzt. Der Kuchenblock steht als freistehendes, multifunktionales Element in den Raum und bildet damit ein zentraler Treffpunkt zum Kochen, Trinken und Reden.

Haus M., Sistrans (A)

Umbau eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 2, 3, 5, 6
Status: Ausführung, abgeschlossen 12-2017; Entwurf, abgeschlossen 01-2018

Grundstücksgröße: ca. 670 m²
Netto-Grundfläche: ca. 130 m²Bearbeite die Übersetzung in NL

“Ein Zimmer für Vier, bitteschön!”

Haus K., Schwaz (A)

Neubau eines Wohnhauses in Schwaz (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1, 2
Status: Vorentwurf, abgeschlossen 2-2017

Grundstücksgröße: ca. 430 m²
Netto-Grundfläche: ca. 135 m²

Wir wurden von einem jungen befreundeten Bauherrn gefragt, ein Entwurf für sein neues Zuhause in der Silberstadt Schwaz zu machen.
Die zu bebauende Parzelle liegt in Ortsrandlage mit schönem Ausblick über landwirtschafliche Felder und weist in nordöstliche Richtung ein erhebliches Gefälle von knapp 4 Meter auf.
In Anlehnung am sogenannten Raumplan, eine Idee des Wiener Architekten Adolf Loos (1870-1933), wurde ein Konzept entwickelt dass Räume auf verschiedene Niveaus und mit unterschiedlichen Höhen vorsieht. Dadurch war es möglich, das gewünschte Raumprogramm unter Einhaltung der baurechtlichen Rahmenbedingungen auf dem Grundstück unterzubringen.
Durch die räumlichen Nähe der umliegenden Bebauung spürten wir eine gewisse “Enge” am Bauplatz. Aus diesem Grund wanderten die Funktionen Wohnen, Essen und Kochen in das Obergeschoss, wo das Garagendach als großzügige Terrassenfläche benutzt wird.

Haus A., Vomp (A)

Um- und Zubau eines Wohnhauses in Vomp (A)
Auftraggeber: Privat, Projekt gemeinsam mit Süleyman Karakaya
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-4
Status: Vorentwurf – Entwurf, abgeschlossen 10-2016

Grundstücksgröße: ca. 370 m²
Netto-Grundfläche: ca. 120 m²

Ein zehn Jahre altes Fertigteilhaus entspricht nicht mehr den Anforderungen einer vierköpfigen Familie. Neben einer Erweiterung der Hobbyflächen auf Straßenniveau -Vater und Sohn sind engagierte Autobastler- wurde eine Aufstockung für den erhöhten Raumbedarf entworfen.
Ein weit ausladendes “Fernrohr” blickt über die in unmittelbarer Nähe des Hauses gelegene Lärmschutzwand der Inntalautobahn nach Süden hinweg in die Zillertaler- und Tuxer Alpen sowie in Richtung der türkischen Heimat. Die Aufstockung ist als Holzbau mit einer Außenhülle aus Metall gedacht.

Haus L., Sistrans (A)

Erweiterung eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat, im Auftrag von Architektin Niki Ezra Petersen
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-2
Status: Vorentwurf, abgeschlossen 6-2015

Grundstücksgröße: ca. 700 m²
Netto-Grundfläche: ca. 30 m²

Ein einfaches Haus wurde in den 1980er Jahren unglücklich in einer Art “Tiroler Stil” umgebaut. Es entstand eine Vielzahl an “Zimmerchen,” die durch kleine Fensterflächen und dunkle Terracottaböden nur wenig räumliche Qualitäten aufweisen.
Die Bauherrschaft wünschte sich im Erdgeschoss nun “endlich Mal einen hellen und sonnigen Raum” zum Lesen, zum Reden oder einfach “nur” zum Sitzen.
Ein “schnittiger” Baukörper, der sensibel auf den örtlichen Gegebenheiten reagiert, versucht diesen Wunsch gerecht zu werden.
Große, gezielt gesetzte Öffnungen ermöglichen ganztäglich das Eintreten von und Leben mit der Sonne und richten den Blick auf einen alten Baumbestand am Grundstück und in das Tiroler Oberland auf Hohe Munde & co.
Böden, Wände, Decken und Fenster sind aus hellem Holz konzipiert, während Außen mit einer Oberfläche aus grobem Putz an den Bestand weitergebaut wird.

Haus P., Sistrans (A)

Neubau eines Wohnhauses in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.AK 2014: LPH 1-3
Status: Entwurf, abgeschlossen 2-2016

Grundstücksgröße: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche: ca. 140 m²

Ein ganz normales Haus sollte es werden…
Von Außen unauffällig und unscheinbar, wurde das Haus von innen aus entwickelt.
Durch die leichte Hanglage des Grundstücks wurden die nach oben hin intimer werdende Raumzonen um jeweils ein halbes Geschoß versetzt. Es entstand eine sehr kompakte Bauform, die durch die Platzierung des zentralen Treppenhauses Gang- und Erschließungsflächen nahezu überflüssig macht.
Das Haus ist gedacht als verputzer einschaliger Mauerwerksbau mit Ziegeldach. Holzfenster und Fensterläden betonen einerseits die von der Bauherrin gewünschte Normalität, irritieren andererseits bei genauerer Betrachtung durch ihre Lage und Große in der Fassadenfläche.
Der Baukörper wurde platzsparend am nordöstlichen Eck des Grundstückes gelegt um eine eventuelle spätere Grundstücksteilung und die Errichtung von einem weiteren Haus zu ermöglichen.

Mehrfamilienhaus, Innsbruck (A)

Erweiterung eines Mehrfamilienhauses in Innsbruck (A)
Auftraggaber: Privat
Erbrachte Leistungen nach LM.VM.PE 2014: LPH 2, 4, 6
Status: Studie, abgeschlossen 12-2014

Grundstücksgröße: ca. 300 m²
Netto-Grundfläche: ca. 90 m²

Dieses zentral gelegene Mehrfamilienhaus liegt an einer stark befahrenen Straße in Innsbruck. Rückseitig befindet sich im Gegensatz dazu eine wahre, großteils unbenutzte Ruhe-Oase mit großartigem Blick auf die Innsbrucker Nordkette.
Hier wird ein großes “Regal” aus Holz vor dem Haus gesetzt. Durch die gewählte Konstruktionsart können große Eingriffe in den Wohnungen vermieden und je nach Bedarf der verschiedenen Wohnungsbesitzer Balkone “eingehängt” werden. Die vorgesehenen Pflanztröge sowie eine Begrünung des Holzgerüstes schaffen einerseits eine intime Atmosphäre auf den Balkons und verstärken andererseits den Bezug zur Natur.

Sieben Wohnungen, Sistrans (A)

Neubau von sieben wohnbaugeförderten Wohnungen in Sistrans (A)
Auftraggeber: GHS Wohnbau, Innsbruck (A)
Status: geladener Wettbewerb, 2.Preis, abgeschlossen 6-2014

Grundstücksgröße Rinnerstraße: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche Rinnerstraße: ca. 350 m²

Grundstücksgröße Perlachweg: ca. 800 m²
Netto-Grundfläche Perlachweg: ca. 450 m²

Für die gemeinnützige Baugenossenschaft GHS wurden auf zwei Grundstücke in Sistrans insgesamt sieben wohnbaugeförderte Reihenhäuser entworfen. Hohes Augenmerk wurde auf einen schonenden Umgang mit dem Gelände, Erweiterungsmöglichkeiten der Wohnungen und großzügigen, privaten Außenräumen richtung süden und westen gelegt.
Das Konzept zielt auf eine frühe Einbindung der zukünftigen Bewohner. Für jedes Haus wurde eine eigene Grundrissfiguration geplant; die Weiterentwicklung würde von Anfang an in enger Abstimmung mit den zukünftigen Eigentümern erfolgen. In Korngröße und Typologie nehmen die beiden Anlagen Rücksicht auf die unterschiedliche Struktur in der unmittelbaren Nachbarschaft. Aus Kostengründen wird auf eine Unterkellerung der Häuser verzichtet und auf Zugangsebene entsprechende Abstellflächen vorgeschlagen.
Nachhaltige und einfache Materialisierung in verputzte Ziegelbauweise und Holz.

Wohnung F., Innsbruck (A)

Umbau einer Wohnung aus den 1940er Jahren in Innsbruck (A)
Auftraggeber: Privat
Status: Ausgeführt, 09-2013

Netto-Grundfläche: ca. 80 m²

Tischlerarbeit Küche: Helmut Schreder, Innsbruck

Haus G., Sistrans (A)

Umbau eines Wohnhauses aus den 1960er Jahren in Sistrans (A)
Auftraggeber: Privat
Status: 1.Phase ausgeführt, 10-2008
Status: 2.Phase ausgeführt, 4-2010
Status: 3. Phase ausgeführt, 4-2012

Grundstücksgröße: 199 m²
Netto-Grundfläche: ca. 85 m²

Foto’s: Toni Schade | sonaar, Innsbruck

Ziemlich maximal im Minimalen
Das einfache Haus steht auf ein Grundstück mit einer Fläche von knapp 200  m² und wurde für den eigenen Wohnzweck in mehreren Bauphasen saniert und adaptiert.
In der ersten Phase wurde im Erdgeschoß ein nachträglich eingebautes Badezimmer zugunsten der Essküche abgebrochen.
Die durch einen Wasserschaden unherstellbar beschädigten Holzböden wurden allesamt entfernt und durch einen robusten Eichenparkett ersetzt. Gang und Küche, Wc und Badezimmer bekamen Epoxydharzboden; Wände und Decken wurden neu gespachtelt und in unterschiedlichen Glanzgrade weiß gestrichen.

In den bestehenden Verbundfenstern wurde Isolierverglasung eingebaut und Dichtungen in den Rahmen eingefräst. Zusätzliche Fenster in Küche und Gang wurden in geölter, massiver Eiche ausgeführt. Ein großes und dickes Türblatt aus Holz mit eingearbeitetem Griff ersetzt die bestehende Hauseingangstür. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der dunkle, ostseitig gelegene Hausgang durch die großzügige Neuverglasung des Windfangs räumlich aufgewertet.

Zwei Schiebetüren im Erdgeschoß ermöglichen nun einen fließenden Übergang zwischen Wohnzimmer, Küche und Gang. Die schmale Gangzone wurde durch einen raumhohen Spiegel, der auf der Rückseite einer Schiebetür aufgebracht wurde, optisch vergrößert und bietet den Kindern immer wieder ein spannendes Gegenüber.

 Badezimmer und Schlafzimmer im ersten Stock blieben großteils unverändert.

Die Ausführung der Umbauarbeiten erfolgte teils in Eigenregie.

Publikation: Ziemlich maximal im Minimalen, Edith Schlocker – Tiroler Tageszeitung 10.03.2018

Haus L., Absam (A)

Umbau eines Wohnhauses aus den 60er Jahren in Absam (A)
Auftraggeber: Privat
Status: Studie, 01-2012

Grundstücksgröße: ca. 400 m²
Netto-Grundfläche: ca. 130 m²

Haus K., Grins (A)

Neubau eines Wohnhauses mit Ferienwohnung in Grins (A)
Auftraggeber: Privat
Status: Studie 4-2011, abgeschlossen

Grundstücksgröße: ca. 700 m²
Netto-Grundfläche: ca. 180 m²

Haus M., Innsbruck (A)

Umbau einer Doppelhaushälfte aus den 1950er Jahren in Innsbruck (A)
Auftraggeber: Privat
Status:  geändert ausgeführt, 09-2012

Grundstücksgröße: ca. 300 m²
Netto-Grundfläche: ca. 150 m²

Haus B., M., Delden (NL)

Neubau eines Wohnhauses in Delden (NL)
Auftraggeber: Privat
Status:  geändert ausgeführt 09-2009

Grundstücksgröße: ca. 500 m²
Netto-Grundfläche: ca. 180 m²